Vektor Verlag: Pflegelesebuch
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Astrid Wörn

Pflegelesebuch

Leben mit Demenz - Checkliste Pflegeheim - positiv pflegen

www.positivpflegen.de

 

158 Seiten, pb, 14.90 EUR

 

 


Pflegelesebuch - Details

Dieses Pflegelesebuch gibt Raum zum Nachdenken, Mitfühlen, Innehalten.

 

Entdecken Sie Neues, Überraschendes, Hilfreiches.

 

Positiv pflegen birgt die Chance eine Pflegesituation aufzu-auen, die den liebevollen und positiv besetzen Umgang im gegenseitigen Füreinander aufzeigt.

Positiv pflegen bedeutet auch, Fragen zu stellen nach der Lebensgeschichte des alten Menschen und unerwartete Antworten zu bekommen.

Positiv pflegen soll auch von außen Veränderungen in die Institutionen tragen, Ideen einbringen, mitgestalten, Respekt einfordern, Gespräche fördern.

 

Warum erkranken immer mehr Menschen an einer Demenz? Erkrankt ein Familienmitglied oder guter Freund an Demenz, steht das Leben Kopf. Eine sorgfältige Abklärung ist wichtig. Nicht alles ist Demenz. Gibt es Vorboten, Vorer-krankungen? Was haben Kriegserlebnisse und Demenz mit einander zu tun?

 

Hilfreich die Checklisten zur Pflegeheimwahl und zur Arztsuche im Pflegelesebuch.

 

 

Pflegelesebuch - Demenz

In der Zukunft werden sich viele Bereiche verzahnen und vernetzen müssen, um der Vielfältigkeit der Erkrankung Demenz gerecht zu werden. Es geht nicht mehr um eine Vormachtstellung, sondern um ein gleichberechtigtes Miteinander bisher oftmals konkurrierender klinischer und praktischer Bereiche. Um die Erkrankung zu begreifen und dem Erkrankten zu helfen, braucht es die Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Das stellt völlig neue Anforderungen an das Pflegepersonal, die behandelnden Ärzte und Therapeuten und die Begleiter. Professionelles Fachwissen, persönliche Erfahrungen und lebbare Strukturen in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern stehen in keinem Widerspruch, sondern ergänzen sich im besten Sinn.

 

Zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Erkrankung Demenz gehören:

- die medizinische Forschung einschließlich neuer Medikamente und Therapien

- die Schmerz- und Traumaforschung

- die Neuroimmunologie

- die Ernährung

- die geronto-psychiatrische Fachpflege einschließlich eines lebendigen Wohn- und Lebensumfelds

- geisteswissenschaftliche Erkenntnisse über mögliche soziale und emotionale Faktoren bei der Entstehung der Demenz

- visionäre Fragestellungen nach einer spirituellen Dimension der Erkrankung

- Umwelteinflüsse wie Elektrosmog, Reizüberflutung, multiple chemische Verbindungen in Nahrungsmitteln, Kosmetik, Luft

- Biografiearbeit

 

 

Pflegelesebuch - Pflege

Wer heute ein Pflegeheim betritt, den weht die Seelenqual vieler alter Menschen geradezu an. Darüber wird nicht gesprochen. Es gibt ja Schmerzmittel und Psychopharmaka, die jede Seelenregung abbremsen. Gebrechen des Alters gehen einher mit Schmerzen, die Knochen sind müde, die Gelenke steif, die Augen und das Gehör wollen sich nicht mehr einlassen auf diese Welt. Der Kopf wird schwer. Vergessen werden nicht nur die schlimmen, bedrückenden Erlebnisse, sondern auch die Namen der eigenen Kinder und der Ort, wo man wohnte. Das ist bitter für den alten Menschen und seine Angehörigen. Wie geht man damit um? Es gibt kein allgemeingültiges Rezept. Aber es gibt grundsätzliche Überlegungen, die man sich als pflegender Angehöriger rechtzeitig machen sollte. Jede Unruhe, jeden Schmerz sofort wegzudrücken, ist heute fast einhellige Meinung von Ärzten und Pflegekräften. Wer herumwandert, weint, ruft, ist viel zu pflegeintensiv, das passt nicht in den durchorganisierten Pflegealltag. Ein paar tröstende Worte und vertraute Gesten würden sich aber entspannend auf Körper und Seele des alten Menschen auswirken und viele Medikamente überflüssig machen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Pflegepersonals und zukünftiger Pflegekonzepte wird es sein müssen, sich wieder Zeit zu nehmen und als Mensch anwesend und erkennbar zu sein

 


Pflegelesebuch - Inhaltsverzeichnis

VORWORT

MEINE MUTTER

DEMENZWISSEN

Dementielles Syndrom

Vorboten der Erkrankung

Die Erlebniswelt Demenzkranker

Verschiedene Formen der Demenz

Alzheimer-Demenz

Vaskuläre Demenz

Sekundäre Demenzen

Demenz bei Morbus Parkinson

Lewy-Körper-Demenz

Fronttemporale Demenz

Frühe Demenz

Mögliche Ursachen einer Demenz

Posttraumatisches Belastungssyndrom

Immunreaktionen auf Umweltbelastungen

Vitaminmangel, Schmerzmittel, Chemotherapie

Armut und Perspektivlosigkeit

Falsche Ernährung

Die Erkrankung und ihre gesellschaftliche Dimension

Ausblick

EXKURS: KRIEG UND DEMENZ

Kriegserlebnisse und Demenz

Die Kriegsgeneration

Die Auswirkungen

Was ist ein Trauma?

Die Spätfolgen für die nächste Generation

Demenz als Teil des Lebensweges verstehen

DER ALTE MENSCH IM KRANKENHAUS

Zwei Beispiele einer interdisziplinären Zusammenarbeit in der Geriatrie Fehler! Textmarke nicht definiert.

Einweisungsgründe und Erstversorgung

Schmerzen

Zu viel und zu lange – Psychopharmaka und Neuroleptika

Alternativen

Medizinische und ethische Fragen

Gute und schlechte Versorgung. Ein Erfahrungsbericht 3

CHECKLISTE: WAS MACHT EINEN GUTEN ARZT AUS? 3

Der Arzt im Krankenhaus

Der Hausarzt

PFLEGEHEIME GESTERN UND HEUTE

Das Märchen vom alten Großvater

Altes Ägypten, Mittelalter und Neuzeit

Die 50er Jahre und später

Pflege aktuell

CHECKLISTE: WIR SUCHEN EIN PFLEGEHEIM / EINEN AMBULANTEN PFLEGEDIENST

Heim: ja oder nein

Andere Wohnformen

Ambulanter Pflegedienst

Betreutes Wohnen

Wohngemeinschaften/Tagespflege

Die Suche nach dem geeigneten Pflegeheim

Umgangston

Umgebung

Geruch und Hygiene

Zimmer

Bad/Toilette

Körperpflege

Medizinische Hautpflege

Dekubitus-Prophylaxe

Zähneputzen

Frisur und Rasur

Inkontinenzversorgung und Toilettengänge

Kleidung

Wohnumgebung

Mahlzeiten

Hochwertige, altersgerechte Ernährung

Trinken

Nahrungsverweigerung

Selbständigkeit fördern

Stürze und Verletzungen

Beschwerde-Management

WAS DEMENZKRANKEN UND ANGEHÖRIGEN GUT TUT

Geselligkeit

Tagesablauf, Jahreszeiten und Jahresfeste

Eine gute Nachtwache oder die lange, bange Nacht

Der tägliche Spaziergang

Der Garten der Erinnerung

Künstlerische Therapien

Tiere öffnen die Seele

Beziehungen aufrechterhalten

Literatur

Musik

Schöne Augenblicke schaffen

Die Sinne anregen

STERBEN, TOD UND TRAUER GEHÖREN DAZU

Abschied von Tag zu Tag. Ein Erfahrungsbericht

Mit Gesten Beistand leisten

Abschiedsrituale

MENSCHEN IN DER PFLEGE

Schüler lernen Demenz

Die Aufgabe der Frauen

Was sich Pflegende fragen sollten

Themenzentrierte Interaktion als Möglichkeit

Praktische Hilfen für den Umgang mit Pflegebedürftigen

Konzentration auf mich und den Menschen, den ich pflege

Der Tastsinn

Der Lebenssinn

Der Eigenbewegungssinn

Der Gleichgewichtssinn

Der Geruchssinn

Der Geschmackssinn

Der Sehsinn

Der Wärmesinn

Der Hörsinn

Der Sprachsinn

Der Gedankensinn

Der Ich-Sinn

ANHANG – INFORMATIONEN

Zur Autorin

 


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